Ich liebe es draußen aktiv zu sein, Berge zu erklimmen, Flüsse zu überwinden, auch mal an meine Grenzen zu stoßen - aber auch in Ruhe zu genießen. Meine Outdoorgeschichten teile ich gerne mit dir. Was ging mir während einer Tour durch den Kopf? Hatte ich Angst oder sprühte ich vor Glück? Genau das macht meinen Blog emotionsgeladen und authentisch.
Bist du ein aktiver Outdoorsportler oder ein gemütlicher Spaziergänger?
Egal, meine Erlebnisberichte sind für Jedermann und Jedefrau. Vielleicht findest du neue Anregungen für eigene Touren oder du begleitest mich lesend auf meinen Abenteuern.
Viel Spaß auf meinem Blog 💜
Achtsames Wandern, verbunden mit Aspekten der Positiven Psychologie, für mehr Gelassenheit im Alltag.
Meine kleinen und großen Outdoor-Abenteuer findest du neben der Menüleiste auch hier in der Landkarte verlinkt.
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Manche Träume scheinen unerreichbar - bis man sie lebt. Für Thomas war sein Lebenstraum Deutschlands höchsten Berg aus eigener Kraft zu bezwingen. Doch das besondere an dieser Tour war nicht nur das Ziel, sondern unser einzigartiges Team: vier Arbeitskollegen, zwei davon mit körperlichen Einschränkungen. Raiko, der mit nur einem Arm geboren wurde, meistert den Aufstieg mit beeindruckender Stärke. Thomas, dessen Fuß nach einem Unfall kein Gefühl mehr hat, kämpft sich Schritt für Schritt in absoluter Konzentration nach oben. Kai und ich komplettieren die Gruppe - voll motiviert, mit allen sicher am Gipfel der Träume anzukommen.
Die Zugspitze forderte uns mit jedem Meter heraus - doch sie hielt auch eine unerwartete Begegnung für uns bereit. Ein Mann, der uns auf den letzten Höhenmetern begleitet und dessen Geschichte uns zutiefst berührt. Das dieser Mensch für gerade mal 2 Stunden mehr als nur unser Bergführer sein würde, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch fangen wir von vorne an...
Anfang Februar ging es mit dem DAV Ludwigsburg in die Schweiz, genauer gesagt nach Mollis. Hier befindet sich oberhalb des Ortes auf 1.389 Meter das Berggasthaus Fronalp - unser Basislager für das kommende Wochenende. Eine schönere Lage kann man sich kaum vorstellen. Berge soweit das Auge reicht. Noch dazu wird man mit einer absolut leckeren Küche verwöhnt und schläft sogar in gemütlichen Betten.
Direkt von der Fronalp aus lassen sich zahlreiche Winterwanderungen, Schneeschuh- und Skitouren unternehmen. So machen wir uns an unserem Anreisetag als erstes auf zu einer gemütlichen Panoramatour - genießen die klare Bergluft und lernen unsere Gruppe kennen. Am nächsten Tag wird es dann sportlich, denn es geht fast 1.000 Höhenmeter hoch auf den Gipfel des "Schilt". Bei diesem alpinen Tourenklassiker in der Ostschweiz sind uns Ausblicke ins gesamte Glarnerland garantiert - naja, bei gutem Wetter natürlich und das hatten wir an diesem Tag in Hülle und Fülle.
Den GPX-Track findet ihr ganz unten im Artikel.
Eine der Top Schneeschuhtouren im Allgäu ist sicherlich die Wanderung vom Haldensee auf die Krinnenspitze. Die technisch mittelschwere Tour ist konditionell schon etwas fordernd. Schließlich geht es fast 900 Höhenmeter hinauf und wieder runter. Doch die 360-Grad Aussicht belohnt jegliche Anstrengung. Wer es etwas einfacher haben möchte, kann auch einen Teil der Strecke mit dem Lift fahren (derzeit allerdings geschlossen).
Wir hatten uns einen traumhaften Tourentag ausgesucht - strahlender Sonnenschein und eine absolut klare Fernsicht. Nur Schnee lag Ende Januar nicht mehr ganz so viel, was uns den Aufstieg durch den Wald etwas erschwerte. Umso glücklicher waren wir, als wir in den höheren Lagen im schneeweißen Winterwonderland standen.
Komme mit der folgenden Fotostory virtuell mit auf diese traumhafte Tour. Am Ende findest du den GPX-Track - vielleicht wanderst du die Tour beim nächsten Mal selbst :)
Die Hitze ist heute unerträglich. Nicht nur von oben brennt es. Als wir über die Felsen der ewigen Flammen von Chimaera laufen, spüren wir die Hitze der lodernden Feuer an unseren Füßen. Es ist schon sehr beeindruckend, dieses Naturphänomen hautnah zu erleben.
Anschließend geht es über 1.000 Höhenmeter bergauf zum Pass. Oben angekommen haben wir eine fantastische Aussicht auf den höchsten Berg hier in der Region - den Tahtali Dagi. Mit einer süßen Katze teilen wir uns den einzigen Schattenplatz hier oben und sind sonst weit und breit alleine unterwegs.
Ich muss gestehen, wir sind am heutigen Tag irgendwie beide platt und haben einen ziemlichen Durchhänger. Jeder Kilometer fällt uns schwer, der Nacken schmerzt vom Gewicht unseres Rucksacks und der zweite Teil der Etappe ist landschaftlich eher etwas öde. Das absolut weltklassige Mittagsessen, während dem wir sogar unsere Füße in einem See kühlen konnten, reißt unsere Stimmung kurzfristig wieder nach oben. Die mehrmaligen Wegfindungsprobleme zehren allerdings an unseren Nerven. Am Ende wird dann doch alles gut - wir übernachten im Baum einer 500 Jahre alten Platane, was definitiv ein Highlight des heutigen Tages ist.
In der folgenden Fotostory erfahrt ihr die ganze Geschichte. Viel Spaß beim Lesen. Am Ende findet ihr wie immer den GPX-Track der Wanderung zum nachlaufen.
Im Januar haben wir eine unvergessliche Schneeschuhtour auf das Wertacher Hörnle, einen Gipfel in den malerischen Allgäuer Alpen erlebt. Abseits der üblichen Pfade führt uns eine alternative Route durch unberührte Winterlandschaften, die zum Staunen einladen und gleichzeitig unglaublich viel Ruhe bieten.
Diese Tour ist perfekt für Naturliebhaber, die abseits der Massen die schneebedeckte Bergwelt genießen möchten. Auf unserem Weg erwarten uns beeindruckende Ausblicke sowie die frische, klare Luft des Allgäus, während wir Schritt für Schritt dem Gipfel entgegenwandern. Lass dich von der Schönheit der Winterlandschaft verzaubern und erlebe, wie entspannend eine einsame Schneeschuhtour sein kann. Begleite uns auf diesem Abenteuer und entdecke die unentdeckten Seiten des Wertacher Hörnle! Ideal für alle, die auf der Suche nach einem echten Wintererlebnis sind.
Die einsame und landschaftlich reizvolle Etappe bringt uns heute über das Gebirgsmassiv, welches die Bucht von Adrasan und Cirali trennt. Einsam sind wir nicht wirklich - bereits zu Beginn unserer heutigen Wanderung schließen sich uns zwei Hunde, wir nennen sie "Opa Alfons" und "Blacky" an.
Mit ihnen geht es durch schattige Kiefernwäldern, über aussichtsreiche Hochebenen, durch etwas unwegsames Gelände, vorbei an einer antiken Stadt namens "Olympos" und zu guter Letzt an den wunderschönen Strand von Cirali. Das kristallklare Wasser lädt uns zum Baden und Chillen ein - so lässt es sich gut den Nachmittag verbringen :)
Wir treffen außerdem unsere Freunde Julia und Thomas wieder, die wir ein paar Etappen zuvor auf dem Lykischen Weg kennengelernt haben. Mit ihnen verbringen wir den Abend bei leckerem Essen und guten Gesprächen in einem der zauberhaften Restaurants direkt am Meer.
Fotostory sowie der GPX-Track zum nachwandern folgen hier im Artikel. Viel Spaß dabei.
Schwenk zurück, zwei Jahre zuvor:
bei einer Videokonferenz in meinem Hauptjob, offenbart unser schwerbehinderter Kollege Thomas seinen Herzenswunsch: "mein Traum ist es aus eigener Kraft auf die Zugspitze zu wandern".
"Dann lass uns das machen", war meine Antwort, die ohne lange zu überlegen rausgeschossen kam. Ich weiß noch wie wenn es heute gewesen wäre, wie gerührt Thomas damals war. Unsere Augen wurden feucht, als wir uns gemeinsam dieses Abenteuer ausmalten. Raiko, ebenfalls mit Handicap war von der ersten Sekunde an mit dabei und Kai vervollständigte unsere Gruppe.
Doch so einfach sollte es nicht klappen. Bereits zwei mal mussten wir die Tour aufgrund widriger Wetterverhältnisse schmerzhaft absagen. Endlich, im dritten Jahr nach unserer Planung sollte es soweit sein - der Wettergott war uns gnädig und wir fühlten uns gut vorbereitet, den höchsten Berg Deutschlands zu besteigen.
Für mich waren die folgenden zwei Tage definitiv mein Highlight im Jahr 2024. Ein Bergabenteuer das zeigt, wie Mut, Zusammenhalt und der Glaube an sich selbst hilft, scheinbar unüberwindbare Herausforderungen zu bezwingen.
Ein einfacher Strandspaziergang darf man bei dieser Wanderung im Westen Madeiras nicht erwarten. Die schroff abfallende Steilküste wird gleich zwei mal durchstiegen.
Anfangs geht es auf einem sehr steilen, gepflasterten Weg hinunter in das kleine Fischerdorf Paul do Mar. Der Weg führt nun direkt am Küstensaum entlang. Rechts von uns rauscht der Atlantik und links von uns ragen die steilen Felswände empor. Wir laufen auf einem wilden Blockfeld aus Felsen und Steinen. Achtung: checkt bei dieser Tour unbedingt die Gezeiten und lauft nur bei Ebbe. Die Flut steigt hier sehr rasch und es wir dann auf dem schmalen Küstensaum sehr gefährlich.
In Jardim do Mar angekommen, schlendern wir durch die netten Gassen des Örtchens, bevor uns der steile Aufstieg bevorsteht. Auf dem urigen Aufstiegspfad kommen wir ordentlich ins Schwitzen. Doch die Anstrengung wird mit einem atemberaubenden Blick aufs Meer belohnt.
Eine mächtig lange Etappe steht uns heute bevor, vor der wir bereits ordentlich Respekt haben. Laut einem türkischen Wanderguide nennen sie diese daher "die Königsetappe". Wir starten früh morgens, um genügend Zeit zu haben und hoffentlich noch etwas im Schatten wandern können. Bei dieser Tour umrunden wir das Kap Gelidonya, auf dem das Wahrzeichen des Lykischen Wegs steht: ein Leuchtturm.
Zugegeben, wir haben uns diesen etwas spektakulärer vorgestellt, als er dann tatsächlich war. Dafür bezaubert die schroffe Landschaft der heutigen Etappe mal wieder mehr als genug. Nahezu durchgehend haben wir eine fantastische Aussicht auf die Lykische Küste und ihre vorgelagerten Inseln. Auf der anderen Seite ragen mächtige Felswände des Vorgebirges Taslik in den Himmel.
Mit glühenden Füßen und heißen Köpfen kommen wir am Nachmittag in Adrasan an. Das Örtchen, welches direkt am Meer liegt, gefällt uns dank der bezaubernden Cafés besonders gut. Nach einer über 20km langen Etappe haben wir uns die Schlemmereien auf jeden Fall verdient würde ich sagen ;-).
Viel Spaß bei der folgenden Fotostory. Den GPX-Track zum nachwandern findest du wie immer ganz am Ende der Story.
Weitere Artikel findest du unter der jeweiligen Rubrik im Menü. Viel Spaß beim lesen, Fotos schauen und dem Träumen vom nächsten Abenteuer.